Raumsimulation – Licht (unsichtbares sichtbar machen)
Bautag des Spiegelwürfels… Nun ja, genau genommen ist es der zweite Würfel. Der erste hat den Versuch im Raumlabor nicht überlebt.Immerhin, von dem haben wir einiges gelernt.
1.Spiegelfliesen nicht mit Ponal leimen
2.Spiegelfliesen sind schwer
3.Nicht fallen lassen
4.Die Holzkonstruktion war zu schwer für den Ventilatormotor, der den Würfel drehen sollte
5.Dauerndes umbauen macht es instabil
Nach diesen Erkenntnissen war der Würfel Schrott. Also, auf ein neues.
Wofür ist der Würfel gut? Ganz einfach: er sitzt auf einer Stange und rotiert. Dabei wird er von einem Beamer angestrahlt, dieser projiziert einen kleinen Film, der nichts anderes zeigt als weiße Wörter auf schwarzem Grund. Das Wort „weiß“ in vielen, vielen Sprachen.
Die Rotation des Würfels splittet das weiße Licht in die Farben rot, grün und blau auf. Sprich, gespiegelt an der Wand sieht man nicht mehr ein weißes Wort, sondern viele Wörter übereinander, in den unterschiedlichen Farben.
Funktioniert allerdings nur bei dieser einen Sorte Beamer. Ich hoffe, ich kann es beim nächsten mal in Aktion filmen.
Aber zurück zum Bau… Winkel innen wurden durch kleine Klötze ersetzt, um das Gewicht zu reduzieren. Statt Ponal diesmal Montagekleber, wenn der nicht hält weiß ich auch nicht. Ebenfalls die Seitenteile, beim alten Würfel aus Vollholz, durch je nur eine Schräge pro Seite ersetzt.
Blöd nur, dass wir die Löcher für die Stange bohren wollten, und keinen 6er Bohrer hatten. Also, was tut man? Man bohrt mit einem 4er durch und schraubt eine übergroße Schraube durch. Improvisieren will gelernt sein.
Die Schrägen in den Würfel eingeschraubt und die Stange durch das Mittelloch. Das dauert… die sitzt wirklich fest, wenn der rutscht fress ich einen Besen samt Putzfrau!
Die Seitenteile, mit der die Konstruktion verdeckt wird, sind diesmal aus Finnpappe, schwarz lackiert. Und der Lack ist noch nicht trocken…
Den Motor auf die Grundplatte schrauben (wo kommt denn nun die Bierflasche her).
Die Seitenteile anleimen, diesmal wieder mit unserem geliebten Ponal. Und sanft drauf schieben, auch das sitzt ziemlich eng.
Nun sind wir auf den nächsten Versuch im Labor gespannt.

Mittwoch, 6. Februar 2008 16:42
Solche Basteleien mag ich
Bitte unbedingt noch ein Bild/Animation zeigen wenn das Ganze läuft. Aber was heißt “…unsichtbares sichtbar machen”?
Donnerstag, 7. Februar 2008 0:19
So lautete das Thema des Projekts. Wir projizieren mit dem Beamer ja weißes Licht und machen durch die Rotation des Spiegels sichtbar, welche Farben es enthält.
Soooo, Film und Bilder sind gemacht, dann an die Arbeit, ich erstell den Eintrag mal *Ärmelhochkrempel*
Freitag, 8. Februar 2008 0:28
Ok, versanden